btlogok
vom 28.6.2024
 
Leiberstung erhält Gedenkstein
Stein aus Kieswerk soll als Erinnerung an 700-jähriges Bestehen am Wendelinusbrunnen stehen
 
abb280624
Als Standort für den Stein ist die Nähe des Wendelinusbrunnens geplant. Es gibt schon erste Entwürfe für die Gestaltung. Foto: Christina Nickweiler
 
Von Christina Nickweiler
Sinzheim-Leiberstung. Die Ortsmitte von Leiberstung soll mit einem Gedenkstein aufgewertet werden. Hierüber hat der Ortschaftsrat in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend beraten. Der Stein soll an das Jubiläum zum 700-jährigen Bestehen von Leiberstung im Jahre 2020 erinnern und beim Wendelinusbrunnen aufgestellt werden.
 
Das Kieswerk, das schon mehr als 50 Jahre in Leiberstung beheimatet ist, hat sich laut deren Geschäftsführer Thorsten Volkmer bereit erklärt, einen Stein aus den Steinbrüchen aus der Umgebung zu stiften.
Ortschaftsrat kann sich die Bearbeitungsart aussuchen
 
„Ortsvorsteher Rees und ich arbeiten schon mehrere Monate an diesem Projekt“, äußerte sich Volkmer bei der Sitzung. Beide hatten sich Anfang Juni verabredet, im Steinbruch Raummünzach einen Stein aus Granit herauszusuchen. „Leider kam das Treffen nicht zustande“, sagte der Geschäftsführer.
 
Jedenfalls müsse er wissen, welche Größe, welche Form und welcher Stil der Stein haben solle. „Es handelt sich um Rohlinge“, merkte Volkmer an. Er schlug vor, dass sich der Ortschaftsrat Gedanken darüber machen solle, ob eine Skulptur, ein Monolith oder nur ein Bruchstein mit einer Tafel gewünscht sei. Es liege an dem Ortschaftsrat zu entscheiden, wie der Stein eventuell durch einen Steinhauer bearbeitet oder ob nur eine Tafel auf dem Rohling aufgebracht werden solle. Der bei der Sitzung anwesende Hauptamtsleiter Ronald Pfefferle fragte, ob denn schon der Text für eine Inschrift feststehen würde.
 
Stellvertretend für den abwesenden Ortsvorsteher Josef Rees (CDU), leitete Ramona Schultheiß (CDU) die Sitzung. Sie verteilte mögliche Entwürfe ausschließlich an die Ortschaftsräte, so dass sich die anwesenden Besucher kein Bild von den Plänen machen konnten. Pfefferle bedauerte, dass es keinen Beamer gebe, damit jeder Anwesende einen Eindruck bekommen könne. Schultheiß meinte, dass sie wisse, was Rees als Modell bevorzugen würde.
 
Thorsten Volkmer lud das Gremium ein, in einem der beiden Steinbrüche Raumünzach oder Seebach vorbeizukommen, um ein Exemplar herauszusuchen. „Die Tür steht offen, an uns liegt es nicht“, sagte er. Pfefferle ergänzte, dass die Gemeinde lediglich wissen müsse, wann der Stein geliefert würde. „Dann kann der Bauhof ein Fundament setzen“, sagte er. Nach kurzer Beratung kamen die Ortschaftsräte überein, dass die Zeit bis zur Verpflichtung der neuen Ortschaftsräte genutzt werden solle, um einen Stein für die Leiberstunger Mitte herauszusuchen.